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Die Höhlen auf dem Fincagelände ES RAFAL ROIG

Publiziert am 26.07.2012

Frau Randoll hatte berichtet, dass sich auf dem Gelände der Finca zwei alte Höhlen befinden – die Neugier war also geweckt! Die Kinder freuten sich schon auf die Expedition – die liebe Oma versorgte sie mit Stirnlampen… Frau Randoll erwähnte zwischendurch, dass wir uns wohl auch mit Macheten bewaffnen sollten, da die Höhleneingänge ziemlich zugewuchert seien.

Auf der Finca angekommen fragte unser „Großer“ (7 Jahre) die freundliche Eulalia sofort nach den Höhlen „Cuaves???“ Sie verwies uns an ihren Bruder Toni der „mañana“ auf der Finca seien sollte. Ich fürchtete schon, dass sei das spanische „mañana“ – ob wir die Höhlen jemals sehen würden??? Weit gefehlt: Eulalia und Toni sind da anders!!! Bei unserer ersten Begegnung mit Toni versprach er uns „mañana“ oder Jueves (Donnerstag) würden wir die Höhlen besichtigen… Und so kamen wir dann Donnerstag um 19h vom Strand und wurden schon von Toni in Wanderstiefeln und mit Rucksack bewaffnet empfangen. Uiiiii, Flipflops schienen also unangebracht. Schnell festere Schuhe an und die Taschenlampen, Stirnlampen und Wasser eingepackt und los ging es!

Wir, das war eine nette Truppe von zwei deutschen und zwei spanischen Familien, sowie Toni, seiner Tochter und nicht zuletzt Finca-Oma Francisca!!!

Toni erklärte uns, dass wir etwa 20 Minuten zur ersten Höhle gehen würden. Die erste Strecke führte vorbei an den vielen Mandelbäumen der Finca (das Gelände ist insg. 100 ha groß und dort finden sich 1550 Mandelbäume).

Toni knackte einige Mandeln und erklärte dass man die grünen von der dünnen Schale befreien muss, die weißen aber so essen kann.

Die Strecke wurde nach etwa 15 Minuten recht unwegsam, Dornenbüsche, Äste und Steine stellten sich uns in den Weg, aber wir machten uns den Weg frei und erreichten schon bald die erste Höhle:

In der Höhle war es kühl; es ging nicht tief runter, aber in der Höhle ging es noch einen „Raum weiter“ – Toni erklärte, dass sich das Volk vor den Soldaten von General Francisco Franco, nach der Ankunft seiner Truppen in Porto Cristo in dieser Höhle versteckte.

In der Höhle fand mein Sohn einen alten Kerzenständer und ich denke dies hier war die Feuerstelle, was meinen Sie??

Toni fragte, ob wir auch die zweite Höhle noch sehen wollen, dass sei noch mal ein Weg von zwanzig Minuten… Si, claro!!! (Wir wussten ja noch nicht wie beschwerlich der Weg werden würde…)

Wir kämpfen uns regelrecht durch´s Gebüsch, trafen auf eine „wilde“ Schildkröte und kamen am Ende des Gestrüpps an diesem hübschen Brunnen aus, der wurde allein mit Stöcken und bloßen Händen gegraben:

… und dort saß auch eine Schildkröte…

Die Kinder warfen einen Stein in den alten Brunnen, man hörte wie tief er ist:

In der Nähe des Brunnens fand mein Sohn einen Schädelknochen!!! Einen Kaninchenschädel wie Toni ihm erklärte….. Und dann kamen wir zur zweiten Höhle…

In ihr wurden auch weitere (Tier-)Knochen gefunden…

Aber unsere Exkursion hielt noch ein weiteres Highlight bereit: noch einen Brunnen…

Und am anderen Ende konnte man hineinrufen und es im oberen Brunnen hören… Der Brunnen ist sehr sonderbar, da er am höchsten Punkt steht. Um Regenwasser aufzufangen sollte er doch eigentlich am niedrigsten Punkt stehen… es könnte also vielleicht auch ein Ort sein um Schmuggelware oder andere Sachen zu verstecken…

Und dann machten wir uns auf den Weg zurück zur Finca…

Unser Ausflug der ca. 2 Stunden gedauert hatte ging zu Ende… bescherte uns im romantischen Licht der untergehenden Sonne aber noch diesen Traumblick auf die Finca…

Toni, vieeelen Dank für diesen tollen Ausflug!!!

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