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Palmen auf Mallorca – palmeras und palmitos

Publiziert am 22.05.2011

Schlagwörter, die einem spontan zu Mallorca einfallen sind der Ballermann und die Windmühlen, die Fincas, die Sangria oder der Badeurlaub – und die Palmen. Die großen Palmen, die palmeras, die die Strandpromenaden oder Hoteleingänge zieren, sind Dattelpalmen. Die Araber brachten sie vor über 1000 Jahren mit nach Mallorca. Die einzige einheimische Palme ist auf Mallorca die Zwergpalme, die Mallorquiner nennen sie palmito. Die afrikanischen palmeras gehören zu den Fiederpalmen, ihre Blätter erinnern an lange Federn. Die mallorquinischen palmitos dagegen gehören zu den Fächerpalmen. Sie sind sehr widerstandsfähig. Sie gedeihen in den größten Höhen Mallorcas in über 1000 Metern meist an offenen und trockenen Stellen, an felsigen Orten oder Berghängen und meistens in der Nähe der Küste. Die Zwergpalmen blühen von April bis Juni und haben normalerweise kurze Stämme, die aber auch mehrere Meter hoch werden können. Die robusten und anspruchslosen palmitos überstehen sogar Waldbrände, da sie nach einem Feuer wieder aufkeimen. Das ist der Grund, warum sie in der Gegend um Artá im Nordosten von Mallorca besonders häufig anzutreffen ist, diese Gegend wird oft von Waldbränden heimgesucht.

In Artá werden auch heute noch in Handarbeit Korbwaren aus Palmblättern hergestellt. Das Handwerk der Palmblätter – Verarbeitung hat am Ende des 19. Jahrhunderts an Bedeutung gewonnen. Es waren vor allem die Frauen, die die Taschen, Körbe und Hüte herstellten. Die Bauernfamilien brauchten dringend das Zubrot zum Unterhalt.

Die beste Gelegenheit, welche einzukaufen bietet sich jeden Dienstag auf dem Wochenmarkt in Artá. Täglich geöffnet hat der Korbwarenladen in der Fußgängerzone.

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