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Halloween und Allerheiligen auf Mallorca ohne graue Novemberstimmung…

Publiziert am 31.10.2012

Halloween und Allerheiligen werden auch auf Mallorca gefeiert …

Ihren Ursprung haben beide Feste im Jahr 835, denn da verlegte Papst Gregor IV. das Gedenkfest für alle Heiligen und christlichen Märtyrer vom 13. Mai auf den 1. November. Die Iren hingen dem Glauben an, dass in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November die Toten des Jahres auferstehen würden, um ihre Wanderung in die Ewigkeit anzutreten. Sie entzündeten Feuer, um ihnen Orientierung zu bieten.

Zahlreiche Hexen, Vampire und Monster werden heute am Halloweenabend die Insel unsicher machen. In vielen Orten ziehen sie von Tür zu Tür. Mit der Forderung “truco o trato”, der spanischen Version des amerikanischen “trick or treat”, fordern sie „Süßes oder Saures“.

Ein bestimmt ganz spannender Ausflugstipp: Das Palma-Aquarium an der Playa veranstaltet huete eine Nacht des schönen Schauders, bei der Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren als Hexen, Teufel und Monster verkleidet zwischen den Haifischbecken toben und schlafen können.

Das Gedenken der Kelten an die Toten wurde von den Christen über Allerheiligen und Allerseelen in Form von Friedhofsbesuchen und entzündeten Kerzen übernommen, damit den Verstorbenen das „ewige Licht“ leuchtet. Auf Mallorca werden die Grabstätten bunt und eher fröhlich geschmückt – dort herrscht auch keine trübe Novemberstimmung, wie leider so oft in Deutschland!

Auch der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt übrigens aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Er fing mit List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn dieser Jack fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich auch nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte! Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern konnte. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war also eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchten.

Der Brauch hat in den letzten Jahren ja u.a. auch in Deutschland und auf Mallorca Einzug gehalten!

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