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Finca Es Tarongers

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Artá im Nordosten von Mallorca

Die Finca Es Tarongers liegt ruhig im Nordosten von Mallorca, ca. einen Kilometer außerhalb des Städtchens Arta. Aufgrund der günstigen Lage kann man bis zu 8 verschiedene Strände in 10 Autominuten erreichen und 4 Golfplätze in 2-10 Minuten. Zu Fuß benötigt man 15 Minuten in den historischen Stadtkern von Artà. Die Fahrzeit vom Flughafen Palma de Mallorca bis Artà beträgt knapp eine Stunde.

Arta, Blick auf Sant Salvador
Artá liegt im Nordosten von Mallorca. Mit dem (Miet-)wagen braucht man knapp eine Stunde vom Flughafen Palma de Mallorca bis zur Finca. Mit der Mietbestätigung erhalten Sie eine detaillierte Anfahrtbeschreibung. Aufnahme von einem Punkt in der Nähe der Finca Es Tarongers. Die Stadt Artà wird beherrscht von dem Festungsmauern von Sant Salvador mit der Kirche im gotischen Stil.
Die Badebucht Cala Torta erreicht man in weniger als 10 Autominuten von der Finca. Diese Aufnahme entstand Anfang Oktober 2007, aber auch im August sind hier kaum mehr Badegäste. Sant Antoni vom 16. - 17. Januar, der heilige Antonius mit seinem Schwein. Der Sage nach hat er das Ferkel gerettet, das Tier war ihm dafür ein Leben lang treu. Der Umzug der Festwagen mit vielen Tieren durch die Altstadt von Artà anlässlich des Volksfestes Sant Antoni, am Marktplatz wartet dann der heilige Antonius auf seinem Esel, um die Tiere zu segnen.
Der Festwagen der mallorquinischen Folkloregruppe (Tanz und Gesang) beim Umzug durch Arta an Sant Antoni. Ganz rechts sitzt Magdalena, Ihre Vermieterin.

Zur Geschichte von Artà

Die archäologischen Reste belegen die menschliche Besiedlung des Gebietes von Artà der pretalayotischen Periode, zumal die meisten Fundorte, die wir heute ansehen können, aus der Epoche der talayotischen Megalithen stammen (Siedlung von ses Païsses, talayot de sa Canova). Ohne Zweifel hat die römische Herrschaft auch ihre Spuren hinterlassen. Während der arabischen Epoche war die Halbinsel von Artà (Yartan) einer von dreizehn Distrikten, in die die Insel eingeteilt war. Die Entstehung der Stadt geht auf die Ankunft der Premostratensermönche zurück, die nach der katalanischen Eroberung das Priorat von Santa Maria del Bellpuig gründeten. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Stadt Almudaina genannt und der Name Artà bezog sich auf den ganzen Bezirk. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert stieg die Bevölkerung merklich an. Die Landwirtschaft herrschte noch immer vor, wenn sich auch allmählich eine Textilindustrie entwickelte. Im Jahre 1820 wurde die Stadt Artà von einer Beulenpestepedemie heimgesucht an der 1200 Menschen starben. Im 19. Jahrhundert trennte sich Artà von Capdepera und Son Servera ab. Damals gab es im Bezirk Artà noch immer die Struktur der Großgrundbesitze, die sich den größten Teil des Territoriums aufteilten. Am Ende jenen Jahrhunderts nimmt das Handwerk aus Palmenblättern an Bedeutung zu, bei der vor allem die weibliche Arbeitskraft eingesetzt wurde und welches ein unverzichtbares Zubrot zum Unterhalt vieler Bauernfamilien war. 1880 wurden Territorien im Nordosten der Devesa de Ferrutx parzelliert, womit der Küstenort Colònia de Sant Pere, eine landwirtschaftliche Kolonie, gegründet wurde, die im Laufe des 20. Jahrhunderts sich zu einem Touristenort entwickelte, ohne das er sein altes Gesicht verloren hätte. 1921 wurde die Eisenbahnlinie eingeweiht, die Artà mit Manacor verband und in den sechziger Jahren diversifizierte sich die Wirtschaft des Bezirks im Zusammenhang mit dem aufkommenden Touristenboom.

Feste und Traditionen

Die Zelebration der Feiertage von Artà ist die stärkste Demonstration für das Volksempfinden seiner Bewohner. Die aktive Beteiligung an allen wichtigen Festen, immer mit dem ganzen Respekt für die Tradition, ist ein Zug, der ihnen noch immer am meisten Glanz verleiht und sie charakterisiert. Die Feiern von Sant Antoni, Mitte Januar, sind besonders beispielhaft. Der Kirchenvorstand, bestehend aus zwei Vertretern des Volkes uns der Kirche, hat den Auftrag, die Reihenfolge der Zelebration anhand eines alten Protokolls einzuhalten. Am 16. Januar wird morgens um acht Uhr im Haus des Kirchenvorstandes mit heißer Schokolade und Ensaimadas gefrühstückt. Danach zieht der Umzug mit Musik, währenddessen die Teilnehmer schon vom Moskatellerwein und dem Mesclat reichlich gekostet haben, durch die ganze Stadt, begleitet von dem charakteristischen und gefeierten Dämonenpaar, Symbole für das Böse und die menschliche Versuchung. Am Nachmittag, zur Vervollständigung, werden Fragmente aus dem Leben des Heiligen Antonius vorgelesen und typische Lieder für diesen Feiertag gesungen. Am Abend gibt es überall in der Stadt große Feuer und es versammeln sich die Sänger und Sängerinnen, die das Publikum mit Volksliedern und Glossen beglücken, von denen viele einen klaren erotischen oder beschimpfendem Inhalt haben, im Schutze der Straffreiheit, die ihnen die Gesellschaft erteilt, alles im Rahmen, den das Fest diktiert: Alles ist gern gesehen in dieser Nacht der Feuer und Dämonen. Am nächsten Tag, dem 17. Januar, zelebriert man die Pferdeprozession, nach den Vorschriften und Traditionen der Einsegnungen der Haustiere und der Pferde, immer mit der Präsenz des geduldigen Sant Antoni auf einem Esel, belagert von den Dämonen. Am Ende des Festes, nach dem religiösen Akt, wird die Handlung gelesen, die von einem Dichter verfasst wurde und in der in Reimform die wichtigsten Ereignisse des eben beendeten Jahres zusammengefasst werden. (Auszüge aus der offiziellen Homepage der Stadt Artá)


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